Schifffahrt

Der Einbaum von Benninghausen unmittelbar nach der Bergung

01-H-Benninghausen13-06-36-FA-38-17-2-1024x768

Über viele Jahrhunderte war die Lippe ein sehr wichtiger Verkehrsweg. Mehrere Einbäume könnten bereits aus der Jungsteinzeit (ca. 5000 – 1800 v. Chr.) stammen. 1936 wurde in der Lippe bei Lippetal-Benninghausen ein nicht näher datierbarer Einbaum gefunden. Die Eroberung Germaniens durch die Römer stützte sich auf die „Lupia“ als zentralen Transportweg.

Später brachten die Lippeschiffe Güter wie Kohle, Ziegelsteine und Salz zum Rhein.

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts fand wegen der vielen Wassermühlen und Stromschnellen die durchgehende Passage bei Waltrop ihr Ende.


Historisches

Ein systematischer Ausbau der Lippe wurde ab 1817 durch den preußischen Staat unternommen, der eine“Strom- und Uferordnung für den Lippe-Fluß“ erließ. Am 6. Juni 1819 bewilligte der König den Ausbau mit zwölf Schleusen und vielen Begradigungen. Danach konnte man auch mit größeren Schiffen vom Rhein direkt bis Lippstadt fahren.

03-2015.04.22-630

Der Hafen von Lippstadt Gouache, wohl von E. F. Bauch, um 1835. Mit einem großen Kran können die Schiffe be- und entladen werden. Am Ufer lagern Transportbehälter in Form von beschrifteten Kisten und Fässern, am rechten Bildrand sorgfältig aufgestapelte Ziegelsteine. Stadtmuseum Lippstadt Ein systematischer Ausbau der Lippe wurde ab 1817 durch den preußischen Staat unternommen, der eine „Strom- und Uferordnung für den Lippe-Fluß“ erließ. Am 6. Juni 1819 bewilligte der König den Ausbau mit zwölf Schleusen und vielen Begradigungen. Danach konnte man auch mit größeren Schiffen vom Rhein direkt bis Lippstadt fahren.

2-2015.04.22-636

Biedermeier-Tasse, Manufaktur Gotha, ca. 1835 mit Darstellung des Hafens von Lippstadt. Stadtmuseum Lippstadt